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Katzenpsychologie aus Sicht einer Katzenexpertin

In diesem Beitrag geht es um Katzenpsychologie, Katzenverhaltensberatung, die Katzentherapie, wie ich euch mit meinem Erfahrungsschatz als Katzenexpertin mit Herz und Katzenwissen zur Seite stehe.
Und natürlich: interessante Infos zur Katze allgemein, zum Katzenverhalten und mit welchen Themen Katzenfreunde zu mir kommen. Viel Spaß beim Lesen!

Allgemeines zur Katzenpsychologie

Die Arbeit mit und in der Katzenpsychologie ist eine konzentrierte ruhige und gleichzeitig auch energetische Arbeit. Die Lösung für ein problematisches Katzenverhalten entwickelt sich aus einer gewissen Ruhe und Unaufgeregtheit.

Diese Arbeit erfordert neben der Liebe zu Katzen und Menschen, Katzenwissen, Empathie, Herz und auch die Fähigkeit z. B. über zwei bis drei Stunden in einer Erstanamnese konzentriert das Gespräch zu führen. Dieses erste Gespräch, der erste Eindruck von dem Team Mensch-Katze ist das Wichtigste überhaupt, da es noch keine Vorstellungen oder Erwartungen gibt.
Vermutlich resultiert in der Katzentherapie auch der Begriff „Katzenflüstern“, also „Zuhören“ eben aus dieser ruhigen Arbeit, dem Tier zuhören.

Was zeigt uns die Katze in ihrem Wesen? Was ist ihre Motivation für ein auffälliges Katzenverhalten? Tun wir dies nicht, versichere ich, wird der „Fall“ an der Oberfläche bleiben und keinesfalls wird der Konflikt unseres Haustigers dauerhaft gelöst werden. Schaue ich mir die reale Katzentherapie an, dann passiert das meiste nicht sichtbar.

Katzen sind Meister darin auf Energien, die innere menschliche Haltung und äußerlichem Stress zu reagieren – alles für uns unsichtbare Vorgänge, die nicht greifbar sind. Emotionen und Körperspannung. Dies passiert unsichtbar und das ist auch der Punkt, weshalb die Arbeit mit Katzen für Außenstehende so schwierig zu sein scheint. Arbeitet man mit Hunden sieht man relativ zügig eine Rückkopplung und einen Effekt in die eine oder andere Richtung. Der Hund verhält sich deutlich sichtbar für uns. Bei Katzen ist es anders, man darf genauer hinsehen, Mimik, Körpersprache und Ausdruck wechseln extrem rasch und sehr differenziert, für unser Auge oft kaum sichtbar.
Also, was bleibt sowohl der Katzenexpertin als auch dem Menschen zu tun? Weg vom Äußeren hin zu einer inneren Sichtweise. Diese eröffnet sich aus der Stille und dem Zuhören, ganz unaufgeregt und ohne viel Action.

 

katzenverhalten oft unklar fuer Menschen

Besonderheiten in der Katzentherapie – Hintergründe zur Katze

Denn Katzen lassen sich nicht in die Karten sehen darum ist es oft nicht einfach, ihre aktuelle Stimmung, ihren Gesundheitszustand oder mögliches Schmerzverhalten zu erkennen. Das führt zu Unsicherheit bei uns Katzenpartnern.

Wildkatzen leben in der Natur solitär, Ausnahme der Löwe. Schwäche zu zeigen wäre ihr Untergang. Wenngleich unsere Hauskatzen in sozialen Verbänden und Familien leben, haben sie natürlich nach wie vor ihre physischen Eigenheiten der Wildkatzen. Und damit verbunden:

Katzen wirken gesundheitlich fit bis es wirklich nicht mehr anders geht. Daher werden sie oft spät für eine gesundheitliche Behandlung vorgestellt!

Katzen können blitzschnell in Situation reagieren, wir bekommen Vieles ihrer innerartlichen Kommunikation nicht mit.
Dieses angeborene schnelle Umschalt-Verhalten führt leider auch dazu, dass unsere Haustiger in eine Überreizung gehen können. Wir sehen als Folge defensive Aggression, Hyperästhesie, Stereotypien oder Schwanzbeißen. Alles Ventile für unsere Samtpfoten.

Die innerartliche Katzen Kommunikation ist nur in bestimmten Bereichen notwendig, sie müssen sich nicht wie ein Rudel beim Beutefang abstimmen oder wie eine Pferdeherde bei der Flucht. Das Überleben einer Wildkatze hängt nicht von einem Sozialverband wie Rudel oder Herde ab.

Bei Pferd und Hund findet man deutlich sichtbare Signale wie die Maulspalte und die Lefzen, welche neben anderen Signalen für uns klarer die Stimmung des Tieres zeigt.

Bei Katzen kann man zwar auch einzelne Signale wie z. B. Ohrstellung, Kopfhaltung, Pupillenöffnung, Schwanzhaltung interpretieren, jedoch ist bei ihr immer der Gesamtausdruck inklusive Körperhaltung und vor allen Dingen ihre Energie zu berücksichtigen.
=> Intensität: immer ein wichtiger Punkt, um den Verlauf in die Balance der Katzen zu beurteilen.

Aktuelle Körperspannung, wirken die Haustiger angespannt? Seine Katzen zu beobachten, sich mit ihnen zu beschäftigen hilft auch, die Interaktion zwischen Katzen schneller zu erfassen.
=> Oft kommt es langsam zur Entspannung zwischen den Haustigern, also abwarten. Sind wir zu ungeduldig, dann unterbrechen wir ggf. zu früh, obwohl die Tiere sich bereits entspannen. 

Katzenverhalten, Katzenstimmung und das menschliche Verhalten

Die Arbeit mit dem Team Katze-Mensch ist zu einem Großteil Energiearbeit. Unsere innere Haltung z. B. bemerkt Katzentier sofort.
Sind wir angespannt, gestresst reagiert sie darauf entsprechend, kann uns durchaus „den Spiegel vorhalten“ und gereizt reagieren. Die Partnerkatze wird plötzlich attackiert, Katzi tigert umher, versteckt sich oder zeigt uns gegenüber Aggression. Katzen reagieren extrem fein auf ihr Umfeld. Das ist für mich als Katzenpsychologin und Katzenhomöopathin besonders interessant.

Bestimmte Situationen in denen unser Haustiger aus der Balance kommt, zeigen wichtige Hinweise zu dem Wesen der Katze, ihrem Umfeld und dem System, von welchem sie und der Mensch Teil sind. Wertvolle Informationen für den Weg zur Lösung.

Spannend: sehr oft verändert sich eine problematische Situation mit Katzen bereits, wenn der Termin bei mir vereinbart ist. Klingt verrückt, aber die Terminvereinbarung löst etwas Positives in dem hilfesuchenden Menschen aus. Erleichterung wird spürbar, man tut etwas, holt sich Hilfe, Lösungen sind auf einmal viel näher und scheinen greifbar. Das entspannt – und zwar nicht nur den Menschen, sondern auch die Katzen. Die Energiearbeit hat somit bereits begonnen.

Wichtig: Übungen mit Katzen nur machen, wenn man entspannt ist und in Balance. Das betrifft ganz besonders Katzenzusammenführungen! Hat man einen schlechten Tag, lasst es bleiben, die Katzen merken das sofort. Gleiches gilt natürlich für die Katzen, üben wenn die Tiere entspannt sind.

Mit Katzen arbeiten macht Spaß und wir Menschen lernen immer wieder neu von ihnen.

Überlegt doch mal in welchen Situationen eure Katzen auf Energie reagiert haben?

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KATENWEGE – Wege und Lösungen die wir gemeinsam gehen

Meine Arbeit hat sich über die Jahre ständig weiterentwickelt und verändert. Hielt ich mich nach der Ausbildung streng an Vorgaben und „einen Plan“ lasse ich heute in meiner Arbeit los. Das hat den großen positiven Effekt, dass die Problematiken der Katze sich frei zeigen können und sowohl Halter als auch ich einen leichteren Zugang zu den eigentlichen Themen finden. Denn die Tiefe des Problems liegt wie immer hinter dem was die Katze uns zunächst sichtbar zeigt.

In dieser Form zu arbeiten ist natürlich erst möglich, wenn gewisse Praktiken und Vorgehensweisen verinnerlicht sind und man sich damit intensiv beschäftigt hat. Es ist wie beim Fahrradfahren, irgendwann benötigt man die Stützräder nicht mehr und fährt frei auf den Wegen – in diesem Fall auf den Katzenwegen.
Sehr oft bin ich in direktem Kontakt mit den Katzen, allerdings anders als in den üblichen Tierkommunikationssitzungen. Ich weiß nach einer Beratung, dass das Problem gelöst ist – sehr spannend.
Weiterentwicklung nicht ausgeschlossen – sie passiert jeden Tag und in jeder Sitzung. Durch meine weitere Ausbildung und Qualifikation zur Tierhomöopathin sind ganz neue Facetten und Sichtweisen hinzugekommen. Manchmal hilft auch die klassische Tierkommunikation ein Stück weiter.

Wer findet bei mir Hilfe, wer sucht die Katzenpsychologie, braucht Unterstützung durch eine Katzenexpertin, will das Katzenverhalten verstehen?

Meine Hilfe und Unterstützung wird gesucht, wenn es Probleme mit und im Katzenhaushalt oder auch im Hundehaushalt gibt. Die Menschen die zu mir finden sind aufgeschlossen, neugierig und bereit, (fast) alles für die Lösung und ein schöneres Zusammenleben mit ihrem Tier zu tun – auch wenn dies Unannehmlichkeiten bedeutet, wie beispielsweise zusätzlich Katzen-Klos in der Wohnung zu platzieren. Oft sind sie verzweifelt, weil Probleme lange Zeit schon bestehen, wie z. B. langjähriges Harnmarkieren, wollen etwas Neues über das Katzenverhalten erfahren oder kommen mit Verständnisfragen zu Katzen-Zusammenführungen. Alle Klienten haben gemeinsam, dass sie Wege und Lösungen suchen und sie haben Vertrauen und Hoffnung.
Tendenziell kommen meine Kunden mit folgenden Problemen:

  • Aggression zwischen Katzen oder Katze und Mensch
  • Stress Mehrkatzenhaushalt, oft mit gescheiterten Katzenzusammenführungen
  • Harnmarkieren
  • Unsauberkeit
  • Angstzustände
  • Bauchlecken, Stereotypien
  • nächtliche und allgemeine Unruhe (Hyperaktivität und übermäßiges Miauen/Sprechen)
  • Pica, Fressen und Abschlucken von Unverdaulichem wie Wolle
  • Alterserscheinungen
  • chronische Erkrankungen
  • die eigene Katze endlich verstehen wollen, ganz individuell, welches Katzentier wohnt da eigentlich bei mir?

Einer der Hauptgründe weshalb ich euch bei euren Herz-Katzen – egal welches Problem, welches Thema – mit Herz, Empathie, als Impulsgeber und Mutmacher so erfolgreich unterstütze und begleite: ich kenn‘ das alles aus eigener Erfahrung

Guckt mal bei „Über mich“, da findet ihr einiges zu meinem privaten Zusammenleben mit meinen Herz-Katzen. Und Hier geht’s auch um das eigene menschliche Verhalten und was tun bei Streitereien der Katzen

Also, wenn ihr Unterstützung braucht, bei welchem Katzen-Thema auch immer, ich bin mit am Start www.katzenwege.de/begleitung/

Hier nochmal wie eine gute Katzenpsychologin, eine Katzenexpertin mit dem Katze-Mensch-Team arbeitet, damit es ein Traum-Team wird:

  • Individuell in einem 1:1 Coaching arbeiten, nur Katze und Mensch
  • Eine fundierte Katzenpsychologin vermittelt keine Lösung von der Stange, sondern findet gemeinsam mit dem Katzenpartner genau das, was Katze und Mensch brauchen. Jedes Katze-Mensch-Team ist anders und sehr besonders.
  • Es wird Zeit gegeben, die Partnerschaft mit Katzi soll sich weiterentwickeln und gedeihen, das braucht Zeit, auch für die innere Arbeit des Menschen. Das erreicht man nicht in einer Stunde Beratung. Die Erstberatung dauert im Schnitt 2-3 Stunden (ein ganz guter Anhaltswert).
  • Katzenpsychologie heißt auch Impulsgeber und immer wieder Mutmacher sein! Geht Katzenfreund die Puste aus – und das kommt häufiger vor – dann ist die Expertin für Katzen mit Herz und Klarheit zur Stelle. Heißt, es gibt mindestens einen Folgetermin.
  • Öffnung des „Raumes“, was zeigt sich, was will ins Bewusstsein, was eigentlich behandelt und geheilt werden?
    Das ist ganz oft übrigens nicht das, was man zunächst als Katzenpartner dachte. Spannend!
  • Eine feste Vorstellung wie die Begleitung, das Coaching zu laufen haben, wie die Katze oder der Mensch drauf sein werden, gibt es bei einer erfahrenen Katzenpsychologin nicht. Die Beratung, die Begleitung entwickelt sich immer individuell.
  • Ebenso zuhause bleiben die persönlichen Themen der Expertin für Katzen. Empathie ja, voll dabei sein auch, aber in der eigenen Mitte bleiben. Dann ist man eine wirklich gute Katzenpsychologin und jedes Katzentier und ihre Menschen profitieren davon maximal.
  • Auch wird eine Katzenpsychologin das gesamte Miteinander-Systems Katze-Mensch beleuchten. Die Mensch-Katze-Familie als ganze Einheit betrachten. In einem Mehrkatzenhaushalt heißt das, dass  über alle Katzen gesprochen wird.
  • Eine Katzenexpertin ist zwar ganz klar auch eine Dolmetscherin der Katze, jedoch die Lösungen müssen immer auch für die Menschen passen.

Also, weitere Infos, Kontakt, hier geht’s lang www.katzenwege.de/begleitung/

Katzenstreit, Katzenverhalten verstehen und lernen

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Susanne Peimann

Susanne Peimann

Expertin für Katzen und Katzenmensch mit Herz und Seele, hier mit Rosalina