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Katzenverhalten im Mehrkatzenhaushalt – das eigene Verhalten und die Chance des Wachstums

 

Das sind die häufigsten Missverständnisse im Mehrkatzenhaushalt:

  • Die Katzen werden untereinander im Verhalten zu oft unterbrochen, gerade bei Streiteren. Grund dafür sind meistens eigene Ängste und Befürchtungen, die Sehnsucht nach Harmonie und Frieden und auch, dass all das im Katzenhaushalt dauerhaft gestört ist
  • Fehl-Interpretation von Situationen zwischen den Katzen. Es fehlt an Wissen zum Katzenverhalten, zur Katzensprache und zu der Katzenkommunikation
  • Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht, der Abstand, der Helicopter View fehlt und persönliche Themen und subjektive Vorstellungen werden getriggert
  • Aktive Unterbrechung der Auseinandersetzung zwischen den Katzen, anstatt indirekt ohne Ansprache, ohne direkten Bezug zu unterbrechen
  • Das individuelle Wesen der Katze und ihr Charakter, Vorlieben, Interessen und Bedürfnisse sind nicht vollumfänglich und ganzheitlich erfahren worden und ins Bewusstsein gelangt

Katzenverhalten und die Kommunikation von Katzen verstehen? Situationen neu betrachten können? Das Bewusstsein für die Katzen schärfen und vertiefen? Das persönliche innere Wachstum zusammen mit Deinen Katzen-Lehrern vorantreiben?

Kann man alles lernen!! Anleitung, Hilfe, Unterstützung und Empathie gibt es HIER!

Wenn ich die Katzen sehe, nehme ich vor allen Dingen eines wahr: göttliche Wesen! Ich sehe ihre Schönheit, Energie und Ausstrahlung. Gleichzeitig ist mir in all den Jahren aufgefallen, dass das Bewusstsein der Menschen für ihre göttlichen Katzenwesen oftmals fehlt. Es scheint im Trubel des Alltags unterzugehen oder das Verständnis, das Miteinander mit der Katze bleibt an der Oberfläche. Jedoch ist es möglich, eben diese persönliche Wahrnehmung für unser Mit-Geschöpf Katze zu schärfen und ein klareres Bewusstsein für die eigenen Katzen zu bekommen. Damit beginnt oder setzt sich auch die Reise zu unserem Selbst fort.

Dabei helfe und unterstütze ich, das kann man lernen 😊 – ich freue mich darauf, euch auf dieser Reise zu begleiten! Neugierig? Dann gleich HIER! klicken

Ausführlicher? Gerne:

Stress im Mehrkatzenhaushalt – es geht drunter und drüber, Katzenverhalten verstehen

Katzenverhalten

Katzenverhalten kann für Menschen eine große Herausforderung sein, wie angemessen reagieren?

Streit zwischen den Katzen? Harmonie und Frieden im schönen Zuhause sind dahin? Die Katzen gehen aufeinander los und nerven sich an? Katzenstreit täglich und ihr mittendrin? Alles versucht, nichts hilft, das Gezanke zwischen den Katzen kennt kein Ende? Dabei macht und tut ihr wirklich alles, um die Situation zu verbessern?

Mehrkatzenhaushalte können so richtig Stress bedeuten! Und für mich ist auch ein Zwei-Katzenhaushalt bereits ein Mehrkatzenrefugium. Die lieben Fellnasen können manches Mal so richtig nerven: sie gehen unvermittelt aufeinander los oder machen uns Menschen das Leben mit ihrem Katzen Verhalten schwer. Oft ist da richtig Dampf unterm Kessel, Gekreische ist zu hören und Schrecken wird verbreitet.

Gleichzeitig beobachte ich, einen klaren Trend zu Mehrkatzenhaushalten. Eine zunehmende Anzahl an Katzenfreunden kommt mit mehr als 3 Katzen. 4 oder 5 Tiere in einem Haushalt sind heute keine Seltenheit mehr. Dabei begegnen mir Anfänger-Katzenliebhaber mit kaum Katzenerfahrung ebenso, wie alte Hasen, die schon alles gesehen haben. Oder es meinen – ich kenne mich da aus 🙂 – dachte auch ich, habe alles miterlebt: junge Katzen, alte Katzen mit allem was zum Katzenleben dazu gehört. Und dann, ja und dann kam meine 5-er Truppe um die Ecke: Sissi, Miley, Timmy, Lotta-Camille & Rosalina!! Katze für Katze trat in mein Leben und mein Wissen hat sich seitdem mindestens verfünffacht. Es gab keine Wahl, ich folgte meinen Katzen und ihrem Plan, eine super aber auch sehr intensive Zeit. Ohne das tiefe Vertrauen in „meine“ Katzen, hätte ich es nicht umsetzen können. [gerne erzähle ich meine persönliche Geschichte in unserem Vorgespräch zum Programm der 12-Wochen-Intensiv-Begleitung, Infos dazu HIER! ].

Doch zurück zum eigentlichen Thema.

Für mich als Katzenpsychologin ist die Betreuung eines Mehrkatzenhaushaltes die Königsdisziplin! Nichts was mit Katzen zusammenhängt ist anspruchsvoller in der Begleitung. Da traut man sich erst ran, wenn man schon viel gesehen und gelernt hat. Mit erlernten Tools aus der längjährigen Katzenpsychologie Ausbildung kommt man da nicht weit. Mehrkatzenhaushalte zu betreuen und zu begleiten heißt alles loslassen, mit Intuition, Herz und Katzenwissen rein ins Vergnügen des Fellnasen-Chaos‘. Es braucht einige Jahre an Praxis Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Katzen und natürlich mit Katzenhaltern bevor man in diese Aufgaben springt, wirklich den Katzen und Menschen helfen und sie unterstützen kann.

Katzen sind absolute Individuen und als solitär lebende Tiere in der Natur nicht auf den Zusammenhalt einer Gruppe angewiesen. Das ist bei allen Katzen so, einzige Ausnahme, jeder weiß es, ist der Löwe, welcher in einem Sozialverband mit Hierarchie lebt.

Unser Haustiger haben also eine Katzengruppe nicht nötig, um zu überleben. Ihre bevorzugte Beute Maus, hat eine Größe, die sie alleine jagen können. Und Katzenmütter sind einfach genial, sie ziehen die Kleinen alleine auf und sind meistens auch geschicktere und erfolgreichere Jäger als Kater. Wenn man die Aufzucht durch die Katzenmutter live erleben durfte – ich hatte das unsagbare Glück mit Katzenmama Miley, unsere Lotta-Camille wurde hier geboren – ist man noch beeindruckter!  Das Verhalten der Mutter zu den Kitten ist so komplex und souverän. Es ist „auf den Punkt“ kann man sagen, man staunt nur… doch ich schweife ab.
Dennoch sind und leben Katzen natürlich sozial, in Familienverbänden z. B. auf dem Bauernhof, haben ein komplexes Kommunikationsverhalten mit Gerüchen, wie Harnmarkieren oder auch visuellen Formen wie Kratzmarkierungen, Mimik, Körpersprache und nicht zuletzt der Lautsprache.

Und Katzen reagieren hochempfindlich auf Reize. Das muss so sein, da sie in der Natur sehr schnell zwischen Situationen umschalten müssen. Macht das Zusammenleben nicht unbedingt einfacher, weil sie somit auch unvermittelt überreagieren können, wenn sie sich in angespannten Situationen befinden.

Bestes Beispiel Überreaktion Katze, wie ich es zuhauf in meiner Praxis erlebt habe, der Klassiker: 

zwei Partnerkatzen, die sich lange kennen und zusammenleben, draußen vor dem Fenster spaziert und nervt ein frecher Kater, die eigenen Katzen fahren so richtig hoch und schon ist es passiert, eine Katze schlägt das befreundete Tier, die Partnerkatze weiß nicht was jetzt gerade läuft und man hat monatelang Probleme zwischen den vorher befreundeten Katzen, muss sie trennen und „erfreut“ sich einer langen Wieder-Zusammenführung.

Natürlich hängen solche Ereignisse ganz individuell auch mit dem Wesen, dem Charakter der jeweiligen Katze zusammen. In unserer Katzengruppe ist Miley sehr sensibel und kann schnell auf mein persönliches Empfinden reagieren. Habe ich Stress, ist sie auch angespannter und die Katzentruppe in sich verhält sich dann anders.

Völlig klar, wir leben alle zusammen in einem Familienverbund, systemisch wenn man so will, und Verhalten, Stimmung, Anspannung, Ängste, usw. nehmen die Katzen sofort wahr. Gerade Katzen sind energetisch stark unterwegs und die Arbeit mit und für Katzen ist aus meiner Sicht in erster Linie Energiearbeit. Weniger hilfreich sind gängige Trainingsmethoden, die nur oberflächlich etwas bewirken können. Daher arbeite ich bereits seit einigen Jahren mit Katzen intuitiv, auch mit dem Umfeld der Tiere und natürlich den Haltern. Die Katzen zeigen uns, was wichtig ist zu sehen.

Kritische Situationen zwischen den Katzen richtig einschätzen und angstfrei damit umgehen – wir Menschen können unterstützen

Sicherlich sind die einzelnen Katzen-Individuen vorrangig bei und in einer Zusammenarbeit mit den Tieren zu berücksichtigen – keine Frage – aber wir Menschen können viel, sogar sehr viel tun, um eine entspanntere Katzengruppe zu haben und somit in ein harmonisches Miteinander zu kommen!

Oft geht man in Konfliktsituationen der Tiere zu schnell dazwischen, wenn Katzen sich – wie wir meinen – fetzen. Das Bedürfnis nach Harmonie ist dem Rudeltier Mensch sehr lieb und überaus wichtig. Dabei ist es in den meisten Fällen so, dass Katzen sich gerade organisieren! Das kann ruppig sein, heftig, laut und intensiv… wer hätte es noch nicht live erlebt?! Dennoch sitzen die Tiere keine fünf Minuten später wieder zusammen, machen Analkontrolle und glotzen in die Welt. Während wir Katzenfreunde noch dabei sind, den Puls runterzufahren. Katzen sind so, das muss einem klar sein, wenn man sich auf einen Mehrkatzenhaushalt einlässt.

Zugegeben, die berühmte Gratwanderung, wann in Situationen dazwischen gehen und wann laufen lassen?! Nicht einfach, auch ich unterbreche zuweilen zu schnell, aus dem Affekt heraus, weil es laut wird oder ich weiteres Ungemach befürchte, ganz besonders wenn unsere beiden streitbaren Mädels Sissi und Miley aufeinandertreffen.

Das ist einer der wichtigsten Punkte: Angst und Befürchtung! Kennen wir alle, sind aber die schlechtesten Berater! Hinzu kommen Interpretationen von Situationen aufgrund eigener innerer Themen die getriggert werden, die aber gar nicht da sind, was die Katzen eigentlich auch nicht zeigen. Da ist sicherlich ein Haupt-Trigger, wie gesagt das Verlangen nach Ruhe, Harmonie und friedlichem Zusammenleben.
Uns Menschen fehlt oft der Abstand, wir wollen Harmonie und Frieden, hören dass die Tiere sich anfauchen, Befürchtungen kommen auf und schon geht es in die Situationsvermeidung, die ggf. normale Kommunikation zwischen den Tieren wird von uns aktiv unterbrochen, Konflikte zwischen den Katzen werden nicht zu Ende gebracht… – das kann eine Endlosschleife werden.

Katzen verstehen, sie sind auch unsere Lehrer

Katzenverhalten lernen auch wenn sich Katzen streiten ist es meistens ein nomales Verhalten zwischen den Tieren

Katzenverhalten bewusst verstehen

Katzenverhalten verstehen, gemeinsam wachsen und ein tolles Team sein

Katzenverhalten verstehen und gemeinsam lernen und wachsen

Katzen können uns fordern, wir haben die Chance zu lernen und daran zu wachsen

Katzen zu verstehen heißt, sich auch eigene Themen anzusehen, um Situationen objektiv einzuschätzen

Unsere Katzen sind Partner und Freunde, aber auch unsere Lehrer. Und alle Katzenhaushalte, die ich gesehen und betreut habe, inklusive meiner eigenen Katzenfamilie, haben sich nicht grundlos so gefunden. Es hat alles eine Bedeutung, unsere Katzen sind ebenso unsere Krafttiere, sie unterstützen uns jeden Tag und nehmen uns Aufgaben ab. Jedes einzelne Katzentier hat seine Aufgaben und Funktionen in dem Familienverband, in dem Sozialsystem. Die kann man erkennen, wenn man sich viel mit den Tieren beschäftigt und sie beobachtet. Unsere Tiere machen ihre Jobs auf sehr souveräne und perfekte weise.
Wenn wir Menschen wach, bewusst sind und auch bewusst mit unseren Katzen leben, die Bereitschaft des persönlichen Lernens akzeptieren, in der Liebe bleiben dann gibt es für uns selbst ein unglaubliches Lern-Potenzial für die eigenen inneren Prozesse. Und es geht wirklich gemeinsam mit den Katzen auf ein neues Level des Bewusstseins und Zusammen-SEIN mit unseren Tieren.

Welches Potenzial des eigenen Wachstums im Zusammenleben mit Tieren liegt, habe ich erfahren und tue es täglich neu. Es ist wunderbar und fantastisch, es ist wirklich göttlich – Dankbarkeit und Liebe, wirkliche Liebe!

Wie das aussieht, wie man dahin kommt, wie der Weg sein kann, man seine Katzen besser versteht, den Abstand hält und Situationen zwischen den Katzen real einschätzen kann, das Zusammenleben besser und schöner wird, friedvoller und harmonischer das erfährt ihr bei mir in dem 12 Wochen Intensiv Begleitprogramm Du und Deine Katzen

Wenn ihr das erlernt, dann seid ihr dort, wovon ich eingangs geschrieben habe: ihr nehmt eure Katzen als göttliche Wesen ganzheitlich und bewusst wahr – wunderbar!

Ich freue mich auf euch!  Auf gehts, HIER! bitte

Susanne Peimann

Susanne Peimann

Expertin für Katzen und Katzenmensch mit Herz und Seele, hier mit Rosalina